Berlin, den 25.09.2009
Wir haben gerade Julien Vallé kennengelernt – er ist Musiker und Fotograf , er wurde in Deutschland geboren ist aber französischer Herkunft.
Heute entdecken wir seine Arbeit, eine Welt in der sich Feinfühligkeit und Kunst vermischen.
Zurzeit bereitet er eine Ausstellung vor, die am Ende des Jahres in Berlin stattfindet und über die wir noch berichten werden.
Hallo Julien, kannst du dich zunächst vorstellen?
- Hallo. Ich heiße Julien, bin 32 Jahre alt und bin Fotograf und Musiker. Ich bin in der schönen Stadt Heidelberg Deutschland groß geworden und bin französischer Herkunft. Als ich vor 4 Jahren nach Berlin zog, wurde meine Leidenschaft für Kunst geweckt.
Wie bist du darauf gekommen, Fotograf zu werden und was war besonders anziehend daran?
- Mit dem Hereinkommen des digitalen Zeitalters stand ich vor weit geöffneten Türen und habe angefangen über schöne Sachen zu berichten, die überall um mich herum waren. Leider fanden diese Berichte in meiner Umgebung keine Resonanz.
Als ich nach Berlin kam wurde es mir aber auf einmal ganz klar, dass ich mich damit doch beschäftigen wollte, denn die Metropole mit ihren sich ständig verändernden Facetten, ihren Kontrasten, ihrer multikulturellen Geschichte usw. habe ich mit riesiger Begeisterung entdeckt.
Ich habe mich in die moderne Architektur verliebt und habe angefangen, die schönsten Gebäude aufzunehmen. Für den Anfang ist nichts besser, da sie einfach nur da stehen und sich nicht bewegen werden. Als ich auf diese Gegenstände stieß und versuchte die Details und Kompositionen der Dinge die ich liebte hervorzuheben und die dann anderen zeigte, wurde der Jäger, der Sammler und der Künstler, die in mir stecken ganz schön befriedigt.
Welche Bildart magst du am liebsten? Hast du eine Bevorzugung und weißt du im Voraus, was du fotografieren möchtest oder bist du eher spontan?
- Also ich habe mich zunächst mit Architektur beschäftigt, mit den Einzelheiten der Außenseiten, aber dann auch mit all den schönen Sachen, die ich im Alltag mit vielem Spaß entdecke.
Vor einiger Zeit habe ich eine Serie von Menschen auf der Straße gemacht. Ich spiele mit den verschiedenen Möglichkeiten herum, die die neuesten Techniken anbieten. Also um deine Frage zu beantworten: ja ich bin eher spontan, denn ich mag auf Dinge stoßen.
Mit welcher Technik arbeitest du gerne?
- Ich arbeite mit der Nikon D300, einem Objektiv Nikon 18-70mm und einem Tamron 70-300mm. Ab und zu mache ich aber auch Fotos mit meinem analogischen Photoapparat Lomo Diana+.
Welche Vorteile besitzt das Digitale?
- Es ist einfach günstiger und beherrschbarer. Man kann jede Menge Fotos machen und dann gleich gucken, ob alles in Ordnung ist und ggf. das gleich retten. Man kann die Fotos mit anderen teilen, seine Arbeit vorstellen und verschiedene Meinungen dazu bekommen.
Man kann auch aus diesen Bildern ganz tolle Kunstwerke machen, zum Beispiel wenn man die auf unterschiedlichen Unterlagen drucken lässt.
Was hältst du von dem Druck Digitalfotos auf Leinwand? Hast du das schon probiert und warum würdest du das empfehlen?
- Ich habe es bisher noch nicht probiert, aber das kommt ja bald. Ich denke, dass der Leinwanddruck gerade das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet, um die Fotos im Großen zu zeigen . Das Bestellen geht ganz wunderbar einfach und schnell übers Internet, um jemandem was Persönliches zu verschenken und damit seine eigenen Erinnerungen zu Hause bei sich besichtigen zu können.
Der größte Vorteil des Leinwandfotos im Vergleich zum „klassischen“ Großformat-Druck ist das man sich nicht um einen Rahmen kümmern muss, denn das Foto gleich auf die Leinwand gedruckt wird. Und die Drucktechniken sind heutzutage richtig bemerkenswert.
Vielen Dank und frohes Schaffen
- Ich dank dir!